“Kanzlerin muss in der Wolfsdebatte stärker eingreifen!”

“Die Umweltminister der Länder agieren nach dem Motto ‘Wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründe einen Arbeitskreis’. Statt endlich ein aktives Wolfsmanagement einzuführen, soll der Umgang mit dem Wolf noch einmal vertagt werden. Das ist unnötig und schadet den Weidetierhaltern. Wir brauchen jetzt eine klare Entscheidung für ein aktives Wolfsmanagement mit Möglichkeiten zum Abschuss von Einzeltieren und auch Rudeln – ich erwarte vom Kanzleramt, dass es einer weiteren Vertagung des Themas eine deutliche Absage erteilt! Es reicht nicht, wenn die Kanzlerin Gespräche an sich zieht, sie muss durch eine eigene Entscheidung diese ideologische Verzögerungen durch die Bundesumweltministerin beenden!

Nicht nur die Entscheidung der Umweltministerkonferenz für eine Arbeitsgruppe gibt Anlass zur Kritik, sondern auch deren Zusammensetzung. Dort gehören zu gleichen Teilen Schäfer, Landwirte, Jäger und Naturschützer rein und nicht 16 Staatsräte!”

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